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Nemitzer Heide

Die Nemitzer Heide, ist ein Kleinod im Naturpark Elbhöhen-Wendland. Im Spätsommer bietet sich zwischen Nemitz und Trebel Wanderern und Spaziergängern ein 550 Hektar großes lila Blütenmeer. Auf gut gekennzeichneten Wegen kannst Du hier kilometerweit eine Heidelandschaft mit Birken und Kieferninseln erleben. Schutzhütten bieten Unterschlupf, Holzbänke auf den Hügeln ermöglichen genussreiche Ausblicke. Beeindruckend ist auch eine Fahrt mit dem von Kaltblütern gezogenen Planwagen, der Heidekutscher kennt viele Geschichten aus der Heide und ihren Dörfern. Und Wanderreiter finden für ihre Pferde sogar Paddocks und Wassertränke.

Entstehung der Nemitzer Heide

Es war im August 1975, als ein verheerender Waldbrand zwischen Lüchow und Gartow fast 2000 Hektar Nutzland vernichtete. Der Kiefernwald um Nemitz wurde fast vollständig zerstört. Damals wurde ein Teil der abgebrannten Flächen nicht wieder aufgeforstet. Dort, wo es bereits vor Jahrhunderten eine Heidelandschaft gab, entstand die Nemitzer Heide sozusagen neu. Diese Zwergstrauchheide stellt eine einmalige landschaftliche Besonderheit im östlichen Niedersachsen dar. Sie ist der größte Sandheidenkomplex im zur kontinentalen Region gehörenden Teil des niedersächsischen Tieflandes. Wechselnde Bodenverhältnisse von Alt- und Jungdünen sowie verschiedene Hanglagen sorgen für vielfältige Lebensräume. Viele geschützte Pflanzen und Tiere haben sich hier angesiedelt.

Nemitzer Heide
Heideschäfer in der Nemitzer Heide

Der Heideschäfer und seine Heidschnucken

Wichtig zum Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaft sind die Heidschnucken. Nur durch die ständige Beweidung wird verhindert, dass Kiefern- und Birkenbäumchen das Heidekraut verdrängen. Diese Pflege sorgt auch dafür, dass die Heide viele Blüten bildet und sich stetig verjüngt. Schäfermeister Werner Meinecke kennt sich damit bestens aus und gibt Besuchern gern Auskunft. Bei rechtzeitiger Anmeldung kannst Du ihn sogar begleiten. Malerisch sieht es aus, wie er langsam mit seiner großen Herde durch die Heide streift. Unter lautem Geblöke trotten die Schnucken über die weite Fläche, fressen links und rechts ihres Weges, stets im Blick und achtsam zusammen gehalten durch die Hütehunde. Anmeldungen für eine Führung mit dem Schäfer ab 5 Personen bei der Touristinfo Gartow (per E-Mail unter touristinfo@gartow.de oder per Telefon unter 05846 333).

Nemitzer Heidehaus – Barrierearm

Das Nemitzer Heidehaus gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Naturpark Elbhöhen-Wendland. Das barrierearme Heidehaus liegt an der Straße zwischen Trebel und Nemitz. Im Untergeschoss befindet sich ein Café, auf dem Außengelände ein Kinderspielplatz.

Im Obergeschoss informiert die barrierearme Ausstellung „Feuer, Heide – neues Leben“ nicht nur über die Entstehung und Entwicklung der rund 550 Hektar großen Nemitzer Heide, sondern auch über die dort vorkommenden, meist streng geschützten Tierarten wie beispielsweise Heidelerche oder Ziegenmelker.

Ausstellung „Feuer, Heide – neues Leben“ – Barrierearm

Die Ausstellung „Feuer, Heide – neues Leben“ erklärt sehr anschaulich, wie vor Tausenden von Jahren die Eiszeit das Landschaftsbild mit seinem charakteristischen sanften Dünen formte und dann 1975 ausgerechnet ein katastrophaler Waldbrand zur Initialzündung für eine Landschaft wurde, die ihresgleichen sucht.

Das besondere an der Ausstellung ist, dass sie auch für blinde und seheingeschränkte Besucher erlebbar ist: Alle Texttafeln sind mit Brailleschrift versehen, tastbare Reliefkarten vermitteln einen Eindruck der Landschaft, Zeitzeugen berichten vom Waldbrand und Vogelstimmen bitten zum Heidekonzert.

Kontakt

Nemitzer Heidehaus, Nemitz 39, 29494 Trebel

Telefon: 05848-9819443
mail@nemitzer-heidehaus.de
www.nemitzer-heidehaus.de

Heideschafe in der Nemitzer Heide