Clenzer-Schweiz-Weg

Zwischen Findlingen und stillen Wäldern

  • Wanderung: 19,6 km
  • Abkürzungen möglich
  • mehrere Steigungen
  • familienfreundlich

Die Clenzer Schweiz ist Teil des Drawehn-Höhenzuges, einer eiszeitlichen Endmoränenlandschaft. Einst besiedelten Slawen dieses Land. Sie sprachen ihre eigene Sprache – drawänopolabisch- und Drawehn nannten sie ihre Heimat. Das bedeutet Holzland oder Waldland und beschreibt die bewaldete und landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaft der Clenzer Schweiz. Mit 142 m über Normalnull ist der nahegelegene Hohe Mechtin die höchste Erhebung des Drawehn.

Der Findlingspark Clenzer Schweiz präsentiert die erdgeschichtlichen Dimensionen des Drawehns unter dem Motto: Natur erleben und Geologie verstehen. Malerisch eingebettet am Osthang des Drawehn sind sowohl gewaltige Findlinge als auch Kleinstgesteine aufgereiht. Sie zeugen von der erdgeschichtlichen Entstehung dieser Landschaft, denn die Ältesten sind ca. 2 Mrd. Jahre alt.

Der Weg führt über den Günneitzberg zur Blockhütte Starrel und bietet eine natürlichen Aussicht über die Clenzer Schweiz. Hier lädt ein klassisches Ausflugslokal zur Rast im Buchenwald ein.

Über einen kleinen Pfad geht es weiter in stille Wälder und durch den Ort Bösen, an einer traditionellen Furt vorbei in den Flecken Clenze.

Begonnen hat Clenzes Siedlungsgeschichte mit einer slawischen Burg. 956 wird es dann erstmals  in einer Königsurkunde erwähnt. Das heutige Ortsbild ist zum großen Teil noch durch die Fachwerkhäuser des späten 18. und 19. Jahrhunderts bestimmt. Eindrucksvoll erschließt sich die Clenzer Geschichte im Heimatmuseum „Blaues Haus“. Der Weg führt weiter den Drawehn hinauf in das kleine Dorf Reddereitz, das mit seinem malerischen Dorfweiher zum Verweilen lockt.

Den Clenzer-Schweiz-Weg kannst Du Dir hier als kml-Datei herunterladen und über Google Earth öffnen.

Nähere Informationen erhältst Du in der Wanderkarte:
Wendland