Klötzie-Stieg

Von den Elbsteilhängen zu den Feuerlilien

  • Wanderung: 26,2 km
  • Abkürzungen möglich
  • viele Steigungen
  • 1/3 auf pfadigen Wegen

Die Klötzie bezeichnet den nördlichen Bereich der eiszeitlichen Altmoränenlandschaft des Drawehn, der als Steilhang an der Elbtalaue endet. Zwischen dem Weinberg in Hitzacker (Elbe) und Drethem bildet die Steilkante viele natürliche Aussichtspunkte.

Größtenteils pfadige Wege führen an der Steilkante entlang bis oberhalb der Tießauer Sandgrube auf den Osterberg. Die tiefgelegenen Wiesen bei Tießau bilden mit ihrer hochwasserbeeinflussten Tier-und Pflanzenwelt einen markanten Abschnitt auf dem Weg.

Vom Aussichtsturm Kniepenberg gibt es einen fantastischen Panoramablick in das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und in den Drawehn-Höhenzug.

Ab Drethem, wo eine kleine Kirche im Ziegelbau aus dem 18. Jahrhundert mit kupfernem Zwiebelturm das Ortsbild prägt, wendet sich der Weg Richtung Süden die Klötzie hinauf über die Dörfer Bahrendorf und Wietzetze.

Besonders markant sind auf dem weiteren Weg die Leitstader Hünengräber. Ein 50 m langes und bis zu 9 m breites Großsteingrab aus der jüngeren Steinzeit – etwa 4.500 Jahre alt. Nach Überquerung des Bahndammes ist bald die farbenprächtige Schutzhütte erreicht, die das Tor zum Feldlilienpfad bildet. Bis hier verläuft parallel der Drawehn-Höhenweg als Teil des über 180 km langen Wendlandrundweges.

Die Feld- oder Feuerlilie ist im Juni besonders eindrucksvoll. Diese kannst Du in ihrer Blüte auf einem Abstecher auf dem Feldlilienpfad beobachten.

Nun wendet sich der Weg wieder Richtung Hitzacker (Elbe) und durchstreift noch einige Siedlungen. Dabei quert er den Bahndamm bis er am Aussichtsturm Klötzie wieder auf den Elbsteilhang stößt.

Den Klötzie-Stieg kannst Du Dir hier als kml-Datei herunterladen und über Google Earth öffnen.

Nähere Informationen erhältst Du in der Wanderkarte:
Wendland

Aufgrund des Orkantiefs „Friederike“ müssen Wanderer vom Wanderer-Parkplatz „Kastanienplatz“ an der Kreisstraße 36 (Elbuferstraße) in Richtung Tießau bis ungefähr auf Höhe des Forsthauses „Junkerwerder“ noch mit sehr erheblichen Einschränkungen rechnen. Der Wanderweg ist in diesem Bereich nur sehr eingeschränkt begehbar.